Woher kommt die Kinderdorf-Idee?
Nicht Waisenheime, sondern Kinderdörfer sollen entwurzelten Kindern und Jugendlichen
im kriegszerstörten Europa eine Zuflucht bieten. Eine Idee, die gegen Ende des
Zweiten Weltkriegs schnell Gestalt annimmt.
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Wo wurden die Albert-Schweitzer-Kinderdörfer gegründet?
Margarete Gutöhrlein äußerte 1956 den Wunsch, im baden-württembergischen Waldenburg
ein Kinderdorf zu gründen. Nach zwei Weltkriegen sollte das Kinderdorf ein lebendiges
Beispiel dafür sein, dass Menschen in Frieden miteinander leben können.
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Was hat Albert Schweitzer mit den Kinderdörfern zu tun?
Der Tropenarzt und Friedensnobelpreisträger Dr. Albert Schweitzer übernahm 1957
persönlich die Patenschaft für das erste Albert-Schweitzer-Kinderdorf. Dahinter stand
sein lang gehegter Wunsch, selbst Waisenkindern ein Zuhause zu geben.
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Wo gibt es überall Albert-Schweitzer-Kinderdörfer?
Die Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und -Familienwerke sind in ganz Deutschland vertreten.
Neben den Kinderdorffamilien gehören zu diesem familienorientierten Netzwerk Wohngruppen,
Werkstätten für Jugendliche, Kindertagesstätten, Familienberatungsstellen und weitere
ambulante Dienste.
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Wie sieht das Leben in einer Kinderdorffamilie aus?
In einer Albert-Schweitzer-Kinderdorffamilie finden Kinder, die nicht bei ihren Eltern
leben können, ein Zuhause, Geborgenheit und professionelle Förderung. Manche Familien
wohnen direkt in einem Albert-Schweitzer-Kinderdorf, andere dezentral in der Region.
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