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Jubiläumsjahr 2007

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MITMISCHEN MACHT STARK

Das Partizipationsprojekt der
Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und -Familienwerke 2007

Was gefällt Dir in Deinem Umfeld? Was findest Du in Deiner Umgebung gar nicht gut? Was wünscht Du Dir für Deinen Ort? Unter dem Motto "Mitmischen macht stark" setzen sich die in den Albert-Schweitzer-Kinderdörfern und -Familienwerken betreuten Kinder und Jugendlichen mit ihrem Umfeld, ihrer familiären Situation und ihren Perspektiven auseinander. Analysieren, überlegen, diskutieren - mit verschiedenen Methoden entwickeln die Kinder und Jugendlichen in Mitmisch-Foren eigene Wünsche, Ideen und Forderungen an die Politik.

Aktionsprogramm für mehr Jugendbeteiligung

Mit diesem Beteiligungsprojekt wollen wir die meist eher politikfernen Kinder und Jugendlichen aus den Albert-Schweitzer-Kinderdörfern und -Familienwerken motivieren, ihre Vorstellungen, Änderungswünsche und Bedürfnisse in den politischen Prozess einzubringen.
Das Partizipationsprojekt wird im Rahmen des "Aktionsprogramm für mehr Jugendbeteiligung" unterstützt. Das Aktionsprogramm fördert das gesellschaftspolitische Engagement von Kindern und Jugendlichen und ist eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Bundeszentrale für politische Bildung und des Deutschen Bundesjugendrings.

Dass dieses Projekt Wirklichkeit wurde, verdanken wir der finanziellen Unterstützung durch das Aktionsprogramm für mehr Jugendbeteiligung.

Wie läuft das konkret?

Beim Mitmisch-Forum stellen die Kinder und Jugendlichen in den verschiedenen Kinderdörfern oder Familienwerken mit Hilfe eines Moderators ihre erarbeiteten Forderungen, Wünsche und Vorschläge an die Politik anhand von Fotos, Anträgen, Modellen oder Zeichnungen vor. Darüber diskutieren die Kinder und Jugendlichen und stimmen anschließend darüber ab. Beim Beteiligungsprojekt Mitmisch-Foren gilt die Leitlinie: "Kinder und Jugendliche reden - Erwachsene hören zu" (gemäß dem Motto des ersten natur-Kindergipfels 1991).

Präsentation der Ergebnisse vor Ort

Die Forderungen und Wünsche der Kinder und Jugendlichen werden vor Ort politischen Ansprechpartner/innen, wie Bürgermeistern, Landtags- oder Bundestagsabgeordneten übergeben. Die gewählten Repräsentanten auf allen politischen Ebenen werden so daran erinnert, dass Kinder und Jugendliche als künftige Wähler/innen und nachkommende Generation wichtige Anliegen haben für die Gestaltung der Gesellschaft. Dabei sollen die Kinder und Jugendlichen mit der/dem Politiker/in in Dialog treten und für ihre Forderungen oder Wünsche werben. Die Politiker sind gebeten, sich um die Anliegen der Kinder und Jugendlichen zu kümmern und im Rahmen der demokratischen Abläufe Rückmeldungen zu geben.

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