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Medienpreis - STARKE FAMILIE

Kriterien für die Preisvergabe

Prämiert werden Film- und Fernsehbeiträge in deutscher Sprache, die sich in überzeugender, differenzierter und positiver Weise des Themas "Familie" annehmen. Im Mittelpunkt der Beiträge steht das Familienleben mit Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Dabei geht es um Familienformen in ihrer heutigen Vielfalt: von der Kleinstfamilie mit Alleinerziehenden bis zur Großfamilie und zur Patchwork-Familie, die sich aus unterschiedlichen Ursprungsfamilien zusammensetzt. Im Beziehungsnetzwerk Familie spielen häufig auch Babysitter, Au-pairs, Freunde und Nachbarn eine wichtige Rolle.

Entscheidend ist eine eindeutig positive Sichtweise gegenüber familiärem Leben. Typische Familienkonflikte können und sollen durchaus dargestellt werden – vor dem Hintergrund der vielen positiven Möglichkeiten und Spielräume, die Familie heute heranwachsenden Menschen trotzdem bietet. Angesprochen werden dabei Werte und soziale Kompetenzen, die Familie vermitteln kann, wie Verständnis, Respekt und Verantwortung füreinander. Die Filme überzeugen, weil sie zeigen, wie sich Krisen und Schwierigkeiten gemeinsam meistern lassen. Manchmal ist dazu auch Unterstützung von außen nötig, im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe. Es sollte deutlich werden, dass starke Familien Kinder stark machen können für das eigene Leben, dass Familie unverändert lebendig ist und Spaß macht.

Die Bewerbungen werden von der Jury unter folgenden Gesichtspunkten beurteilt:

Entscheidend sind darüber hinaus folgende Aspekte:

Werden Werte wie persönliche Verantwortung und Respekt vor Menschen (auch im Sinne Albert Schweitzers und dem Leitbild der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer) eingehalten? Wird der Schutz der dargestellten Personen und der Informanten gewahrt (keine verdeckten Recherchen und Scheckbuch-Methoden)? Sind Personen und Themen ohne Sensationshascherei und Herabwürdigung dargestellt? Es kann ein Gütekriterium sein, gegebenenfalls auf bestimmte Bilder oder Aussagen zugunsten Betroffener zu verzichten.

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