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KIND UND KUNST
Künstler und Kinder - ein gutes Team
Mit der Keramikerin Monika Steputh verewigten Kinder ihre Wünsche
auf fast 400 Tonkacheln. Die namhafte Malerin und Glaskünstlerin Ada Isensee zeigte, wie man ohne
Blutvergießen Glas schneidet. Mit viel Farbgefühl setzten die Kinder bunte mundgeblasene
Glasreste für ihr "Glashäusle" zusammen. Bei Stahlbildhauer Johannes Koch
schweißten und löteten sie an Metallskulpturen nach eigenen Entwürfen. Höchste Konzentration
war angesagt, als die Funken flogen. Das war ganz anders als im Kunstunterricht, schwärmen die Schülerinnen und Schüler.
Auch den anderen Künstlern hat die Zusammenarbeit mit den Kindern viel Spaß gemacht. Folgende
Künstler waren beteiligt:
- Uta Behne - Bildende Künstlerin
Projekt: Weggefährten in Zusammenarbeit mit Zivildienstleistenden des Kinderdorfes
- Bernhard Deutsch - Lebenskünstler
Projekt: Kunstautomat auf dem Kirchplatz
- Ada Isensee - Malerin / Glaskünstlerin (Rechts im Bild)
Projekt: Das Glashäusle in Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen
- Heiko Hähnsen Jörger - Geomant
Projekt: Drei Tore in Zusammenarbeit mit Auszubildenden
- Margit Haimerl - Bildende Künstlerin
Projekt: Menschenskinder - in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendreferat
- Johannes Koch - Metallkünstler
Projekt: "Du und ich und nie allein" Metallwerkstatt mit Jugendlichen
- Horst Maurer - Holzkünstler
Projekt: Karussell der Dämonen
- Uli Mehlig - Metallkünstler
Projekt: Windkinder in Zusammenarbeit mit Auszubildenden der Firma Stahl und der Josef-Helmer-Schule
- Cornelia Riekert - Holzkünstlerin
Projekt: Könige (Fahnenträger!) und Windräder in Zusammenarbeit mit Schülern
- Roswitha M. Schäfer - Holzkünstlerin
Projekt: Kinder-Freiheitsstatue / Projekt: Blickfangzaun - Projekttage mit Hauptschülern
- Thomas Schury - Steinbildhauer
Projekt: Ur-Wald-Burg - eine Auftragsarbeit zum Kinderdorf-Jubiläum
- Monika Steputh - Keramikerin
Projekt: Eine Welt aufgeben, um die Welt zu gewinnen
- Hans Schwarz - Schreiner und Holzbildhauer
Projekt: Geborgenheit - eine Holzskulptur
Albert-Schweitzer-Kinderdorf Waldenburg
Das Albert-Schweitzer-Kinderdorf Waldenburg ist das älteste seiner
Art in Deutschland. Seit dem Bau der ersten Häuser sind hier an die 500 Kinder
aufgewachsen. Kinderdorffamilien sind unverändert das Herzstück des Dorfes. Darüber
hinaus sind weitere pädagogische Angebote entstanden, ob Musikunterricht oder die Arbeit
in Mädchen- und Jungengruppen. Eine eigene Wohngruppe bietet Mädchen mit Gewalterfahrung
sicheren Rückhalt. Das betreute Jugendwohnen bereitet junge Menschen auf selbstständiges
Wohnen und Leben vor. Wie der Kindergarten, stehen viele Angebote des Kinderdorfes auch
Kindern und Jugendlichen aus der Stadt Waldenburg offen. »mehr